Katjas kleine Qi Gong Geschichte...

Nach meiner erfolgreich abgeschlossenen Physiotherapie-Ausbildung an der Vogler Schule 1996 in Berlin arbeitete ich zunächst einige Jahre in meinem Beruf, erst in einer Berliner Rehabilitaionsklinik, Bereich Neurologie, dann in einer Praxis ohne besonderen Schwerpunkt. Ich habe immer gerne gearbeitet und in diesen Jahren viel gelernt, sowohl fachlich, als auch menschlich. Dennoch bin ich seit 2003 nun nicht mehr als Physiotherapeutin angestellt, sondern widme mich ausschließlich dem Qi Gong. Und das kam so:
Als ich im Januar 2000 mit dem Praktizieren begann, bemerkte ich sofort, daß die Bewegungen sich mir ohne Mühe erschlossen. Sie fühlten sich ganz natürlich an, und ohne darüber nachzudenken, begann ich, jeden Tag zu üben. Ich wußte kaum etwas über Herkunft und Wirkungsweise der Übungen. Mit diesem praktisch leeren Hintergrund hatte ich die Möglichkeit, das, was den einzelnen Bewegungen zugrunde liegt, direkt zu erfahren. Woche für Woche wuchs mein Erstaunen über die Auswirkungen, die, von der körperlichen Ebene angefangen, nach und nach alle Bereiche meines Daseins zu betreffen schienen.
Als ich ein halbes Jahr später zum ersten Mal die Gelegenheit hatte, einen Kurs bei Meister Li Jun Feng, dem Begründer der Sheng Zhen Schule, zu besuchen, vorallem aber als ich im Sommer darauf am Lehrer-Training (2001 in Berlin) teilnahm, fand ich meine bisherigen Erfahrungen und Eindrücke beim Praktizieren erstaunlich genau wieder in den Texten, die die Übungen begleiten und in Meister Li's Belehrungen.
Ich erhielt die Erlaubnis zum Unterrichten und tat dies vorerst in Einzelstunden mit einigen Patienten in der Physio-therapiepraxis, schließlich entstanden aber auch die ersten Kurse.
Es folgten weitere Lehrer-Trainings (2002 auf den Philippinen, 2004 an der Ostsee und 2009 in Kroatien), sowie die Zertifizierung zur Qi Gong Lehrerin.
Natürlich heißt Lehrer sein immer auch Schüler bleiben: Ich freue mich schon auf das nächste Teacher Training und nehme, wie es mein inzwischen zweifaches Mutter-Dasein eben erlaubt, so oft es geht an Kursen von Meister Li und seiner Tochter Jing teil. |